Peenemünde, Tor zum Mond
Published on HivePostify by @der-fahrlehrer · Thu Jul 30 2026
Hallo zusammen
Ja den Beitrag wollte ich schon lange schreiben, zumindest seitdem ich von Usedom zurück bin, aber da meie jüngste noch da ist , ist natürlich auch noch etwas Ferienprogramm angesagt,und ein zwei Tage war ich auch arbeiten
Ja da oben auf Usedom, genauer gesagt in Peenemünde da befindet sich das Stargate, genauer das Tor zum Mond
Doch warum das denn nun, ja dort befand sich bis Anfang 1945 die Test und Versuchsanstalt des Heeres und der Luftwaffe des 3. REICHES oder besser gesagt vom deutschen Reich.
Schon früh nach der Machtübernahme der NSDAP ging der militärische Aufrüstungsexpress durch die Decke, und an allen Ecken und Gegenden wurden geeignete Plätze und Flächen für militärische Zwecke gesucht.
Tja und die Raketenentwicklung und die Entwicklung bestimmter Flugzeuge brauchte Platz und unbewohnten Raum , da bot sich die natürliche Ostseeküste in Pommern an
Und so bekam Peenemünde den Zuschlag und war von 1936 bis 1945 die größte Versuchsanstalt der Europas, heute noch zu besuchen , sind das Kraftwerk, das bis zur Wende 1990 die Stromversorgung sicher stellte sowie die Bunker-,Hafen-,und Forschungsgebaüde, vom Aussichtsturm hat man Sicht auf die Abschußrampen in den Peenewiesen
Und hier began der Weg zum Mond, unter Führung des Staringeneurs Dr Wernher von Braun als technischer Direktor , die Entwicklung des Aggregats 4, kurz A4 genannt, der ersten Großrakete mit Flüssigtreibstoff. die Entwicklung des Aggregats 4, besser bekannt als V2..die Vergeltunswaffe 2
Im Jahr 1942 überschritt ein Prototyp erstmals eine Gipfelhöhe von mehr als 80 km, 1945 wurden um 200 km erreicht. Die Rakete Aggregat 4 war damit nach Definition der Internationalen Aeronautischen Vereinigung (FAI) das erste von Menschen geschaffene Objekt im Weltraum, indem es eine Höhe von über 100 km erreichte.
Mit Ende des 2. WELTKRIEGS, und dem Ende des deutschen Reiches , wurde von Braun mit seinem Wissenschaftsstab und diversen Technikern und Arbeitern in die USA überführt, wo ihm die Reise zum Mond später gelang
Aber in größeren Massen wurden hier auch die Vorgänger Rakete V1 gefertigt Die Fieseler Fi 103 war der erste militärisch eingesetzte Marschflugkörper. Sie wurde als eine der „Wunderwaffen“ in der NS-Propaganda des Zweiten Weltkriegs auch Vergeltungswaffe 1 bzw. nur kurz V1 genannt. Die Entwicklung der Gerhard-Fieseler-Werke in Kassel trug den Tarnnamen FZG 76 für Flakzielgerät 76 und war im Frühjahr 1944 einsatzbereit. Von Juni 1944 bis März 1945 wurden ca. 12.000 Fi 103 von der Wehrmacht hauptsächlich gegen Ziele in England (London) und Belgien (Hafen von Antwerpen) eingesetzt.
Rein wissenschaftlich gesehen ist diese Anlage sehr sehenswert, historisch darf man nicht vergessen , wieviel Leid von hier ausging, und auch das Zwangsarbeit aus KZ Lagern natürlich dazugehörte
Im nebenliegenden Hafen liegen noch zur Besichtigung ein sowjetisches U Boot, da hab ich mir tatsächlich in der Enge das Knie gerannt, und 2 Raketenboote der DDR Marine, somit gelangt man an einen Ort quasi durch 3 Zeitzonen
In diesem Sinne....historisch wertvoll
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